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Morsø hat drei goldene Regeln dafür, wie Brennholz im Freien gestapelt und aufbewahrt werden sollte, um die optimale Luftfeuchtigkeit zu erzielen

Hausbesitzer könnten ohne Extrakosten viel besseres Brennholz für den offenen Kamin und Kaminofen bekommen. Sie müssen nur drei sehr verbreitete Fehler beim Stapeln und Aufbewahren des Brennholzes im Freien vermeiden. 

Diese nützliche Information kommt von der Morsø Eisengiesserei, die Dänemarks bekanntester Hersteller von Kaminöfen ist. Gleichzeitig hält Morsø drei goldene Regeln bereit, wie diese klassischen Fehler vermieden werden können. Tipps, die alle das Ziel haben, eine bessere Luftzirkulation um das Brennholz herum zu schaffen, so dass das Holz mehr Wasser abgibt und eine optimale Luftfeuchtigkeit von 18-20% erzielt wird.

Laut Morsø ist es ein klassischer Fehler, das Brennholz an einer Mauer aufzustapeln, z.B. an Carports oder Garagen. Viele Hausbesitzer stapeln so aus praktischen Gründen, aber dadurch wird eine effektive Luftzirkulation um die innersten Holzscheite herum verhindert. Aus diesem Grund sollte ständig an allen vier Seiten des Brennholzstapels freie Luft  sein – sogar im Carport-Inneren.

Die nächste goldene Regel besteht darin, das Brennholz so zu stapeln, dass die Hirnflächen des Holzes nach aussen zeigen. Die Jahresringe liegen in Längsrichtung des Holzes, und das Verdampfen geschieht von den Hirnflächen aus. Darum sollte man immer Luftzirkulation um die Hirnflächen herum schaffen.

Die dritte goldene Regel lautet, sich zu vergewissern, dass die einzelnen Holzscheite nicht zu dick sind. Laut Morsø sollte jede Scheite einen Querschnitt von höchstens 8 bis 13 cm haben, um schnell genug trocknen zu können. Sind die Scheite dicker, sollten sie vor dem Stapeln gehackt werden. Im übrigen ist es eine gute Idee, auf einer Unterlage aus Latten zu stapeln, so dass auch von unten Luftzirkulation herrscht und weder Feuchtigkeit noch Schimmel aus der Erde eindrängen kann.

Damit das Brennholz die optimale Trockenheit erzielen kann, ist es erforderlich, die Bäume vor dem 1. April zu fällen und das Holz etwa ein Jahr lang aufzubewahren – abhängig von der Holzart. Das Brennholz kann in den Frühjahrsmonaten ohne weiteres unter freiem Himmel stehen, aber es ist eine gute Idee, es im Laufe des Frühjahrs und Sommers vor den feuchten Herbstmonaten geschützt anzubringen. In den frühen Frühjahrsmonaten ist der Regen nämlich minimal, und er befeuchtet nur die Holzoberfläche. Mit dem Sommer jedoch nimmt der Niederschlag normalerweise zu, und das Holz sollte unter einem Halbdach oder eventuell unter einer Plane, die ganz oben auf dem Stapel angebracht wird, gelagert werden. Ungefähr 14 Tage, bevor das Brennholz angewendet werden soll, sollte man es nach drinnen holen, damit die Holzoberfläche trocknen und die Luftfeuchtigkeit im Holz auf das optimale Niveau heruntergebracht werden kann.

Es ist übrigens leicht zu kontrollieren, ob das Holz trocken genug ist, und zwar schlägt man 2 Holzscheite gegeneinander. Trockenes Holz gibt einen scharfen Ton, wohingegen nasses Holz einen dumpfen Ton gibt. Eine andere Methode ist die Pusteprobe, die darauf hinausgeht, dass man das eine Ende der Holzscheite in Seifenwasser taucht und dann in das andere Ende hineinpustet. Wenn die Seife Bläschen bildet, ist das Brennholz trocken genug.

Alle diese Tipps können dem Hausbesitzer dabei helfen, perfektes Brennholz zu bekommen, das die beste Ausnutzung der Energie im Holz ergibt und gleichzeitig eine saubere Verbrennung gewährleistet, so dass Russ auf dem Glas und im Schornstein fast gänzlich vermieden werden kann. Für perfektes Brennholz braucht man nicht nur Brennholz, das trocken, sondern auch rein ist.

Die Reinheit im Holz ist lt. Morsø auch eine wichtige Forderung an perfektes Brennholz. Um eine saubere Verbrennung sowie ein gutes Innenklima erzielen zu können, sollte man ausschliesslich reines Waldholz verwenden und Abfallholz wie beispielsweise druckimprägniertes Holz, Spanplatten, Sperrholz, Treibholz und Kunststofflaminatplatten vermeiden. Diese Holzarten können nämlich sowohl Leim, Kunststoff und Farbe enthalten, die beim Verbrennen gesundheitsschädliche und übel riechende Stoffe freigeben.


Morsø Jernstøberi A/S
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